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„Die Bewerbung für die Olympischen Winterspiele 2018 ist eine einmalige Chance für uns im Berchtesgadener Land und ganz Deutschland,“ so Ute Bischof, Vorsitzende des zu Jahresbeginn neu gegründeten Vereins „Berchtesgadener Land – OlympiJA“. 

Auf der Suche nach Mitstreitern für ihre groß angelegte Kampagne ist sie auch an unserer Schule fündig geworden. Hier produzierten Schüler einer 10. Klasse ein Video, das genau in die Werbetrommel passt, die von der diplomierten Betriebswirtin im Sinne einer erfolgreichen Olympiabewerbung, vor der Entscheidung über die Vergabe der Spiele kräftig gerührt und in Schwung gehalten wird.

Nachdem die wintersportbegeisterten Jungen bereits die Bob- und Skeleton-WM mit großer Fanschar unterstützt hatten, gelang es Schülern aus der 10 D unter Leitung ihres Lehrers Andreas Meier einen vielbeachteten Videoclip zum Thema auf die Leinwand zu bringen. Unter dem Motto „Wir für 2018“ vergruben sich die Buben in die Chroniken und Annalen vergangener Olympiaversanstaltungen auf Eis und im Schnee. Doch was sind all die Wünsche, Hoffnungen, Erwartungen, wenn man nach hinten schaut? So gipfelten schließlich die jugendlichen Ein- und Ausblicke in der Feststellung „Träumen ist nichts, dabei sein ist alles.“ Der filmische Umgang mit dem Thema, das derzeit nicht nur Ute Bischof so sehr am Herzen liegt, drückt genau das aus, was bis zum 6. Juli die Gemüter in der Region und darüber hinaus, wenn nicht erhitzen, so doch öfters beschäftigten wird.

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„Wir sind Gastgeber für Athleten ,, Journalisten und Besucher aus der ganzen Welt“, so Bischof, die mit dem sicheren Gespür für erfolgreiches Marketing auf die Dienste von You Tube und Facebook nicht verzichtet. Mit Hermann Weinbuch und Alexander Resch gelang es ihr zwei namhafte Olympioniken vergangener Tage mit ins Boot zu holen. Auch Landrat Georg Grabner zählt zu den Gründungsmitgliedern des Vereins. „Olympische Spiele sind immer auch ein Beitrag zur Völkerverständigung und zum Austausch verschiedener Kulturen.“

Natürlich gibt es auch kritische Stimmen. Vor allem von Seiten derer, denen der Umwelt- und Naturschutz am Herzen liegt. Nun jedoch haben sich auch die Garmischer Bürger nach erfolgreichem Referendum hinter die Bewerbung gestellt. Erfreut jedenfalls zeigten sich die Jungen der 10 D, weil genau zu dem Zeitpunkt der Entscheidung über die olympiavergabe auch die Entscheidungen über ihre Abschlüsse fallen und darüber, dass sie etwas zu Wege gebracht haben, was jetzt auch viele andere Menschen zu sehen bekommen. Und obendrein gab´s noch eine Urkunde und 150 Euro, die man in Zeiten herannahender Abschlussfeierlichkeiten sicher gut gebrauchen kann.

(J. Vesper)

 
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