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Bobpilotinnen aus den Niederlanden zu Gast Druckbutton anzeigen?

Der Countdown für die Bob- und und Skeletonfahrer der Weltelite läuft. Wenige Tage vor der WM am Königssee unterbrach das niederländische Zweierbobteam der Damen mit  Esme Kamphuis und ihrer Bremserin Judith Vis ihr Training, um in Freilassing vorbeizuschauen. Den Gegenbesuch statten ihnen die Schüler am nächsten und übernächsten Freitag ab. Dann werden mehrere Klassen die Wettbewerbe vor Ort verfolgen. Bobsport in Holland, das ist ungefähr so populär wie das Skifliegen auf Norderney. Das Hauptproblem sei, Sponsoren für das Unternehmen finden. An die 50.000 Euro koste der Zweisitzer auf Kufen, die Wartung übernehmen die Fahrerinnen größtenteils selbst. Die Unterbringung bei den Rennen zahlen sie aus eigener Tasche. Da Holland weder über geeignete Trainer noch Eiskanäle verfüge, müsse regelmäßig in Deutschland trainiert werden. Esme und Judith geben ihre Schuhe und Helm in die Runde. Und es ist nicht schwer zu erkennen, dass der „Kick“, den eine Fahrt bei 140 km/h durch die Kurven der Eiskanäle Spuren hinterlassen hat. Deshalb ist auch von Vorteil, wenn die Pilotin eine ausgebildete Ärztin ist wie Esme. Durch ihren Beruf, den sie im Sommer ausübt, finanziert sie ihre große Leidenschaft. Im Winter garantiert sie die mediznische Versorgung ihres Teams – hier vor dem Gespräch mit der Klasse 9 C.

(K. Amann)

 
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