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Judoka mit viertem Platz im Landesfinale
 
Nach ihrem überzeugenden Sieg im Bezirksentscheid zog sich die Judomannschaft der Knabenrealschule im Landesfinale in Erlangen mehr als achtbar aus der Affäre. Die Jungen der Wettkampfklasse III, Jahrgang 93 – 96, zeigten dabei, was in ihnen steckt, und dass sie schon über reichlich Wettkampferfahrung verfügt. Das Team erkämpfte sich gleich bei der ersten Teilnahme am Wettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ einen Spitzenrang unter den bayerischen Schulmannschaften.
 
Einen gut organisierten Wettbewerb bot die Bayerische Landesstelle für den Schulsport Kämpfern, Betreuern und Zuschauern in der Karl-Heinz-Hiersemann-Halle in Erlangen. Zum Teil fanden die Kämpfe vor stimmgewaltiger Kulisse statt, da einzelne Schulen mit reichlich Fanunterstützung aus dem eigenen Schulhaus angereist waren. Das ließ die Saalachstädter jedoch unbeeindruckt, die mit Beni Schimdt, bis 46 kg,, Robert Schiller, bis 50 kg, Tobias Harnoß, bis 60 kg und Mathias Reiter bis 66 kg an den Start gingen. Die Position bis 55 kg musste unbesetzt bleiben.
 
Gut eingestellt wurde das Team von Thomas Harnoß und Joachim Schiller. Die Judofachmänner des TSV Freilassing zeigten sich auch für den Transport der Schüler zur Wettkampfstätte verantwortlich. Im ersten Kampf stand man der Volksschule Aventinus aus Abensberg gegenüber. Durch Siege von Beni Schmidt, Tobias Harnoß und Mathias Reiter konnte man sich mit 3:2 durchsetzen. Ein 3:2- Sieg gelang auch im zweiten Kampf gegen die Realschule Amberg. Für die entscheidenden Punkte sorgten Beni Schmidt, Robert Schiller sowie Tobias Harnoß.
 
Im Halbfinale traf die Mannschaft dann auf das Gymnasium Münchberg aus Oberfranken. Die Gymnasiasten hatten zuvor den zweiten Platz in Gruppe B belegt. Nach spannend geführten Kämpfen musste man sich mit 1:3 geschlagen geben. Robert Schiller unterlag nach einem Unentschieden von Beni Schmid. Tobias Harnoß zeigte großen Einsatzwillen und gewann mit einer kleinen Wertung. Das blieb leider der einzige Sieg, da auch Mathias Reiter trotz Führung gegen Ende des Kampfes unterlag.
 
So stand man im Kampf um den dritten Platz noch einmal der Volksschule Aventinus gegenüber. Wiederum gelang Beni Schmidt ein erster Sieg im ersten Kampf. Nachdem allerdings Robert Schiller und Tobias Harnoß diesmal gegen den Süddeutschen und den Bayerischen Meister Federn lassen mussten, und zuvor ein Punkt aufgrund der unbesetzten Mannschaftsposition kampflos abgegebenen werden musste, war die Begegnung entschieden. Nachdem die Vorrunde so verheißungsvoll begonnen hatte, zeigten sich die Jungen vom Abschneiden in der Hauptrunde leicht enttäuscht. Berücksichtigt man jedoch, dass der erfolgreiche Landessieger, das Gymnasium Münchberg, im Bundesfinale „Jugend trainiert für Olympia“ einen hervorragenden sechsten Platz unter 16 Schulmannschaften erreichte, ist die Platzierung der Freilassinger Judoka respektabel, zumal bisher noch keine Erfahrungen der Realschüler im Judo als Schulsportwettbewerb gesammelt werden konnten. Und dieser Erfolg verspricht einiges für die Zukunft. (Ve)

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